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"Kulturwege für Bütthard" - Aktiver Auftakt für Bernsfelden und Simmringen im Kulturwegeprojekt



Die rege Teilnahme am siebten Arbeitskreistreffen bestätigte das bereits bekundete Interesse der Bernsfelder und Simmringer bei dem Projekt "Kulturwege für Bütthard" dabei zu sein. Neben einem kurzen Überblick wurden auch schon viele spannende Geschichten an diesem Abend gesammelt.

Für die vielen neuen interessierten Teilnehmer aus Bernsfelden und Simmringen stellte Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP) zunächst noch einmal in einem Schnelldurchlauf vor, was sich hinter dem Begriff Kulturweg verbirgt und was dieser für die Orte bewirken kann.

Wie die Entstehung eines Kulturweges abläuft und welche Themen dort vorgestellt werden können, zeigte er dabei am Beispiel des Kulturweges in Giebelstadt, der unter dem Motto "Weiß der Geyer" die spannende Geschichte und Verknüpfung der verschiedenen Adelsgeschlechter in der Gemeinde vorstellen wird.

Anschließend stellte Herr Himmelsbach kurz vor, wie der aktuelle Stand des Büttharder Kulturweges ist. Die Idee eines über die Landesgrenzen hinaus verbindenden Kultur-Rad-Weges wurde bei allen Anwesenden begrüßt. Danach gab Herr Himmelsbach die Arbeit an die Bernsfelder und Simmringer Teilnehmer ab, denn nun galt es, in einem ersten Durchlauf die Besonderheiten und "verborgenen Schätze" der beiden Orte zu benennen. Auch die Teilnehmer aus Bütthard halfen hierbei so gut es möglich war, waren aber gleichzeitig auch gespannt, welche Geschichten die beiden Orten weiterhin zu bieten haben.

Von besonderem Interesse war selbstverständlich, ob sich endlich die Frage klären lässt, welchen berühmten Spruch der radelnde Kaufmann Anton Berner immer seinen Kunden zugerufen hat. Ob es wirklich "Willst en Leggerle?" war, wie einer der Teilnehmer meinte, muss noch bestätigt werden. Spannend aber auch, dass es in Stalldorf, wo Herr Berner immer hin radelte, eine "Anton-Berner-Straße" gibt. Aber auch Bütthard wurde von Bernsfelden aus versorgt. In diesem Fall von einem ansässigen Metzger.

Auf eine lange Geschichte zurückblicken kann das Gasthaus "Zum Goldenen Kreuz" in Bernsfelden. Dieses gibt es bereits sein 1617 und war früher Gerichtsstätte des Deutschen Ordens. Dass der ehemalige Kindergarten im Dorf von einem Fluch belegt war und die interessante Tatsache, dass ein kleines Stück Wald auf Büttharder Gemarkung im Eigentum der Gemeinde Igersheim ist, sind ebenso tolle Geschichten für den Kulturweg.

Auch Simmringen als "nördlichstes Dorf Württembergs" hat einiges zu erzählen. So fanden durch die Grenznähe hier beispielsweise früher oft Schmuggler ihre "Geschäftskunden" und im 2. Weltkrieg standen sich Alliierte und Wehrmachtstruppen gegenüber. Weiteres soll dann im nächsten Treffen herausgearbeitet werden.

Dieses findet statt am Montag, den 26. Juni 2017 um 19.30 Uhr in der Bürgerstube Simmringen.
Natürlich sind auch zu diesem Treffen wieder alle Interessierten herzlich eingeladen! 
 



Wer keine Zeit hat, sich aktiv am Projekt "Kulturwege für Bütthard" zu beteiligen aber historische Fotos von Bütthard, seinen Ortsteilen, Simmringen und Bernsfelden besitzt, kann mit diesen ebenfalls eine große Hilfe sein. Wenden Sie sich dazu einfach an den Allianzmanager Sebastian Grimm telefonisch unter 0151-11344740 oder per Mail über grimm@fraenkischer-sueden.de.


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